12. bis 20.4.2018

Nach 2 Tagen Ausruhen auf einem Campingplatz ging es weiter durch die Berge zum Kloster Elonis. 

Die Fahrt durch die Berge erinnerte uns doch im Hinblick auf die Serpentinen durchaus an Südamerika. Nur waren hier die Straßen besser. Wir trauten dann unseren Augen nicht. Wie haben die denn da bloß das Kloster reingebaut. Es war unglaublich. Das Kloster und der Blick von oben. Den klostereigenen Honig haben wir uns sofort gekauft. Sehr eigenwillig in der Farbe aber suuuuuperlecker.

 

Dann ging es wieder durch die Berge zurück an die Küste. Unser Ziel hieß Monemvassia, gebaut auf einem riesigen rötlichen Kalksteinklotz und mit dem Festland über einen kleinen Damm verbunden. Ein wirkliches Schmuckstück diese kleine Stadt. Sie wird wahrscheinlich auch von wirklich jedem reisenden auf der Peloponnes angesteuert. Lohnt aber auch wirklich. In der Vorsaison muss man auch nicht im Gänsemarsch durch die kleinen Gassen wandern.

Und dann nahmen wir die Mani in Angriff. es handelt sih dabei um die südlichen Ausläufer des Taygetos Gebirges. Besonders in der inneren Mani taucht man wirklich ein in eine andere Welt. Eine karge, herbe Felslandschaft fast ganz ohne Bäume, aber jetzt voller Blüten. Herausragen überall die für die Mani typischen Wohntürme. Sie gelten noch heute als Symbol für die kriegerische Einstellung der Manioten, die stolz darauf sind, niemals von einer fremden Macht unterjocht worden zu sein.  Bedauerlicherweise war bei unserer Durchfahrt das Wetter merkwürdig diesig. Offensichtlich Sand aus der Sahara, wie uns Kenner sagten. Nach einer ersten Wanderung am Rande der Mani, bei der uns hartnäckig ein Esel verfolgte, ging es dann ab in die innere Mani mit den typischen Dörfern und zum Kap Tenaro, welches von uns frühmorgens bis zur Spitze mit dem Leuchtturm erwandert wurde. Der südlichste Punkt Griechenlands war erreicht.

Und nun stehen wir schon seit mehreren Tagen an der Bucht Pirgos Dirou und chillen so vor uns hin. Lesen, schwimmen auf das Wasser starren und träumen. Alle drei. Auch Ida. man nennt diesen Strand auch den Dinosauriereier Strand. Warum das denn wohl? Hier finden sich sogar Essenszutaten am Strand und Spielfreunde für Ida.

Wir haben von hier aus aber auch was unternommen. Nur chillen ist ja für mich nix. Über einen Felsen kann man in die nächste Bucht wandern und steht dann unmittelbar vor den berühmten Pirgos Dirou Höhlen. Kinder, was soll ich sagen. Vergesst jede Höhle, die ihr bisher gesehen habt. Über 1,2 km wird man in kleinen Booten durch die mit Wasser gefüllten Höhlen geschippert. Teilweise so eng, dass man echt Angst um seinen Kopf hatte. In Deutschland wären statt Schwimmwesten auf jeden Fall Helme verteilt worden. Natürlich habe ich vorher gelesen, dass man ganz früh da sein und unbedingt vorne im am Besten ersten Boot des Tage sitzen muss für gute Fotos. Na, wer saß wohl feist ganz vorne??

 

Wir werden uns dann wohl doch morgen loseisen und diesen ach so schönen Platz verlassen. Wir laufen sonst Gefahr hier bis zum Ende Mai stehen zu bleiben.