Kalimera

Planänderung!!!! Wir sind in Griechenland...

Hä??? So schnell ? Tja, wie war das doch gleich mit der flexiblen Wohnmobilreise? Obwohl ich ja eigentlich flexibel wie eine Stahlplatte bin, haben wir uns hier wirklich mal mehr als spontan gezeigt. Wir waren im schlechtesten aller Wetterlagen (Dauerregen, Wind und 9 Grad) in der Anfahrt auf Venedig. Am Sonntag soll einigermaßen gutes Wetter sein. Ok. Dann besuchen wir eben doch Venedig. Der Campingplatz Fusina sollte ideal gelegen sein. Keine 50 Meter entfernt starten angeblich die Boote nach Venedig. Hört sich ja ganz gut an. Also die Navilette programmiert.  Kurz vor Ziel nicht nur das Schild „ Camping Fusina“, sondern auch immer „Ferry Fusina“. Ich nahm mir still mein Tablet.

„Martin halt mal an“. „Wieso?“ „Nach der Wetterprognose ist es jetzt auch in Dalmatien noch richtig grottig. Was hälst Du davon, wenn wir einfach mit der Fähre von Venedig nach Griechenland übersetzen? Kostet ca. 700 Euro. Aber wenn wir Diesel und Maut dagegen rechnen, ist das gar nicht so viel teurer“. „Wann denn?“ „Morgen Vormittag“!!!!

Oha. Jetzt aber mal schnell weitergesurft. Guck an, auf dieser Seite  kostet das mit Anek Lines nur 619,00 sogar in einer Außenkabine. Aber komisch, die reden immer nur von 2,50 Meter Höhe. Das ist mir dann doch zu haarig, um es online zu buchen. Martin entscheidet sich zum Hafen zu fahren. Da muss es ja wohl irgendwo so ein Büro von denen geben. Am Samstagnachmittag?  Ja, gabs. Und hatte offen. Und wir zahlten mit Rabatt als ADAC Mitglied und dem „Senior“ Martin plötzlich nur noch 528,00 Euro. Gebucht. Für morgen. Abfahrt Sonntag 12.00 Uhr. Ankunft in Igouminitsa, Montag 14.30 Ortszeit (eine Stunde gehen hier die Uhren vor).

 

Die Nacht verbrachten wir auf dem Campingplatz. Genau neben der Einfahrt der Fähren, so dass wir am nächsten Morgen nicht nur die Skyline von Venedig, sondern auch gleich die Fähre fotografieren konnten.

Ob das wohl alles gut klappt mit unserer wilden Emma? Klappte. Sogar richtig prima. Bei noch grauem Wetter checkten wir ein, bei Sonne ging es dann los, Venedig immer im Blick. Da in der Vorsaison nicht viel los war auf dem Schiff durfte Emma überall mit uns hin. Das war natürlich super.

Das Körbchen von Emma hatten wir nicht so schnell mitnehmen können, das Einschiffen ging blitzschnell. Emma durfte daher erstmalig in ihrem Leben mit zu uns ins Bett. Ich denke sie stellt jetzt jeden Tag einen schriftlichen Antrag auf eine Fährfahrt.

 

Das sah dann so, so oder so aus:

Wir hatten uns auch gefragt, wo Emma eigentlich ihr Geschäft machen könnte. Martin sah sich schon so:

Aber nein, es war ganz einfach. Auf einem kleinen Seitendeck konnte sie alles „ablassen“ und wir wienerten mit Tüten und Küchenpapier hinter ihr her. Zum Glück hat sie nicht die Eigenart unserer verstorbenen kleinen Dackeldame Paula, die nur und ausschließlich auf Rasen machte. Da hätte eine Grassode Not getan.

 

Wir passierten die Meerenge zwischen Korfu und Albanien ebenfalls im strahlenden Sonnenschein. Schon wirklich, wirklich hübsch.

Wir kamen pünktlich an und der erste Eindruck und der erste Stellplatz versprechen viel. 

Wie sind gespannt auf Griechenland! Wir wollen hier jetzt mal ein bisschen langsamer voranfahren. Die Saison beginnt hier wohl erst so ab Mitte April/Mai. Bis dahin erhoffen wir uns noch viel Freiraum und viele Möglichkeiten frei zu stehen, was dann sicherlich auch hier in der Saison schwierig wird.

Wir werden dann Albanien auf dem Rückweg besuchen. Dann ist es schon richtig warm und wir können dort dann auch in die Bergwelt, die sehr schön sein soll.

 

 

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